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SEO-Check: Wie steht Ihre Website da?

Geben Sie Ihre Adresse ein, und wir prüfen Ladezeit, Auffindbarkeit, Barrierefreiheit und Sicherheit. Sie bekommen keine nackte Zahl, sondern eine Liste: was sich lohnt, nach Wirkung sortiert, und was die Werte überhaupt bedeuten.

Kostenlos, ohne Anmeldung. Sie können bis zu drei Websites pro Stunde prüfen.

Wofür der Check gut ist

Wer ihn startet, hat meistens schon einen Verdacht: Die Website ist da, sie sieht ordentlich aus, aber es kommt nichts über sie herein. Die Frage dahinter ist selten „wie ist mein SEO-Wert“. Sie lautet: Liegt es an der Technik? Und wenn ja, woran?

Den technischen Teil davon beantwortet der Report. Er ist nach Wirkung sortiert und nicht nach Kategorie: Oben steht, was Sie heute etwas kostet, und nicht das, was sich am leichtesten messen ließ.

Sie bekommen das Ergebnis, ob Sie nun mit uns arbeiten oder nicht. Haben Sie schon einen Dienstleister, ist der Report die Vorlage für dieses Gespräch. Sie dürfen ihn weitergeben, ausdrucken und Punkt für Punkt abarbeiten lassen.

Was geprüft wird

Ladezeit

Wie schnell Ihre Seite sichtbar und bedienbar wird, gemessen über Googles PageSpeed-Daten. Darin stecken die Core Web Vitals, die Google als Rankingfaktor nutzt.

Auffindbarkeit

Ob Suchmaschinen Ihre Seite lesen und einordnen können: Titel, Beschreibungen, der Aufbau der Überschriften, Sitemap und robots.txt.

Barrierefreiheit

Ob Ihre Seite auch mit Tastatur und Screenreader benutzbar ist. Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist das für viele Anbieter Pflicht.

Technik und Sicherheit

SSL-Zertifikat, Sicherheits-Header, Metadaten für soziale Netzwerke und strukturierte Daten.

Warum die Ladezeit für Ihre Platzierung zählt

Die Core Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google beschreibt, wie sich eine Seite für den Besucher anfühlt: wie schnell der Hauptinhalt sichtbar ist (LCP), wie schnell die Seite auf die erste Eingabe reagiert (INP) und wie ruhig sie dabei steht, statt unter dem Finger zu verrutschen (CLS).

Die Grenzwerte dafür sind öffentlich: Der Hauptinhalt soll binnen 2,5 Sekunden stehen, die Antwort auf eine Eingabe unter 200 Millisekunden bleiben, das Verrutschen unter dem Wert 0,1. An jeder Kachel des Reports steht der Grenzwert, an dem ihre Bewertung hängt. Ohne ihn wäre „Verbesserungsbedarf“ eine Behauptung, die Sie nicht nachprüfen können.

Zwei der drei misst dieser Check direkt. Den dritten nicht: INP entsteht erst, wenn ein echter Besucher tippt oder klickt. Im Labor lässt er sich nicht erzeugen. An seiner Stelle steht die Total Blocking Time. Sie misst dieselbe Ursache: Code, der den Browser beschäftigt, während der Besucher schon etwas von ihm will.

Google führt diese Werte als Rankingsignal und sagt im selben Atemzug, dass Relevanz schwerer wiegt. Der ehrliche Satz dazu lautet: Eine schnelle Seite zum falschen Thema gewinnt nicht gegen eine langsame mit der besseren Antwort. Stehen Sie aber mit drei anderen Anbietern bei derselben Suche in derselben Stadt und liegen inhaltlich gleichauf, dann entscheiden solche Unterschiede mit.

Der zweite Weg läuft ganz ohne Google: Wer auf dem Telefon im Mobilfunknetz vor einer weißen Fläche sitzt, tippt irgendwann auf den Zurück-Pfeil. Ihre Telefonnummer hat er dann nie gesehen, egal wo er Sie gefunden hat.

Was das in Euro heißt

Wir nennen Ihnen hier keine Prozentzahl. Die kursierenden Faustformeln stammen aus Messungen sehr großer Onlineshops, und was ein Besucher bei Ihnen wert ist, wissen nur Sie. Rechnen lässt es sich trotzdem, mit drei eigenen Zahlen:

  • Wie viele Besucher kommen im Monat über die Suche auf Ihre Seite? Diese Zahl steht in der Google Search Console. Die ist kostenlos. Einmal weisen Sie dort nach, dass Ihnen die Domain gehört.
  • Wie viele davon melden sich, per Anruf, Formular oder Mail? Wenn Sie es nicht wissen: Fragen Sie zwei Wochen lang jeden Anrufer, wie er auf Sie gekommen ist.
  • Was ist ein Auftrag bei Ihnen im Schnitt wert? Nicht der größte, der mittlere.

Diese drei Zahlen multipliziert ergeben, was Ihre Website im Monat einbringt. Erst daran sehen Sie, ob es sich lohnt nachzubessern und ob 79 € im Monat für eine gepflegte Seite viel sind oder wenig. Dieser Preis gilt mit zwölf Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.

Der unbequeme Teil derselben Rechnung: Kommt über die Suche heute niemand, ist die Ladezeit nicht Ihr erstes Problem. Dann fehlt der Seite ein Thema, unter dem sie überhaupt gefunden werden kann. Das sieht kein automatischer Test.

Was Sie mit dem Ergebnis machen

Der Report zerfällt in drei Sorten von Befunden. Sie unterscheiden sich weniger in der Wirkung als darin, wer sie beheben kann.

Was Sie selbst erledigen können
Ein fehlender Seitentitel oder Beschreibungstext, Bilder ohne Alternativtext, eine nicht eingereichte Seitenübersicht. Dafür brauchen Sie den Zugang zu Ihrem Redaktionssystem und keinen Entwickler. Dieser Teil kostet nichts und wirkt am schnellsten auf das, was in den Suchergebnissen von Ihnen zu sehen ist.
Was Ihr Hoster erledigt
Komprimierung, Zwischenspeicher, Sicherheits-Header, ein abgelaufenes oder unvollständiges SSL-Zertifikat. Das wird am Server eingestellt und nicht an Ihrer Seite geändert. Oft genügt eine Mail mit dem Report im Anhang.
Was ein Umbau ist
Manche Seiten laufen auf einem Unterbau, der auf jede Unterseite Skripte legt, die dort niemand braucht. Da hilft kein Feilen mehr. Hier kann ein Neubau die günstigere Antwort sein, und das ist der einzige der drei Fälle, an dem Sie Geld in die Hand nehmen müssen.

Danach messen Sie noch einmal. Derselbe Check auf derselben Adresse ist der einzige Beleg, dass sich etwas geändert hat, und er kostet nichts. Drei Läufe pro Stunde sind möglich.

Zwei Dinge werden oft übersehen. Prüfen Sie nicht nur die Startseite: Der Check misst eine einzige Adresse, und wenn Ihre Anfragen über eine Leistungsseite kommen, ist das die Seite, die zählt. Und nehmen Sie das Ergebnis als PDF mit. Es ist so geschrieben, dass ein Dienstleister damit arbeiten kann, ohne dass Sie es ihm übersetzen müssen.

Die häufigen Ursachen

Was eine Website langsam oder unauffindbar macht, ist selten exotisch. Technisch kommen diese Ursachen in Frage. Welche davon bei Ihnen zutrifft, sagt Ihnen Ihr Report und nicht diese Liste.

Bilder in Originalgröße
Ein Foto aus der Handykamera hat mehrere Megabyte und mehrere tausend Pixel Kantenlänge. Angezeigt wird es dann in einer Spalte von wenigen hundert Pixeln. Geladen wird trotzdem das ganze Bild. Bringt man es auf die Größe, die es wirklich braucht, und liefert es in einem heutigen Format aus (WebP oder AVIF), ändert sich am Aussehen nichts und an der Ladezeit viel.
Fremde Skripte im Kopf der Seite
Kartendienst, Chatfenster, Schriftarten von einem fremden Server, Reichweitenmessung, eingebettete Beiträge aus sozialen Netzwerken. Jedes davon ist eine Verbindung zu einem fremden Rechner, und jedes kann die Seite aufhalten. Der zweite Grund, sie durchzugehen, ist rechtlich: Was nicht technisch notwendig ist, braucht vorher die Einwilligung des Besuchers, § 25 Absatz 1 Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz. Wer darauf verzichtet, wird schneller und braucht weniger Banner.
Ein Baukasten mit zu vielen Erweiterungen
Jede Erweiterung bringt eigene Stil- und Skriptdateien mit, auf jeder Seite, auch dort, wo sie nichts tut. Über Jahre wird daraus eine Website, die für ein Kontaktformular ein halbes Programm lädt. Im Report sehen Sie es an Zahl und Größe der geladenen Dateien.
Der Server antwortet langsam
Bevor irgendetwas geladen wird, muss der Server antworten. Auf geteiltem Billig-Hosting dauert das. Besonders dann, wenn er die Seite bei jeder Anfrage neu berechnet, statt eine fertige Fassung auszuliefern. Sie erkennen es daran, dass schon der erste sichtbare Inhalt spät kommt, obwohl die Seite selbst schlank ist.
Die Seite springt beim Laden
Bilder ohne Größenangabe und nachgeladene Schriften verschieben den Text, sobald sie ankommen. Wer gerade auf eine Schaltfläche tippt, trifft die daneben. Das ist der CLS-Wert, und er hat mit Geschwindigkeit nichts zu tun: Eine schnelle Seite kann trotzdem unruhig sein.
Suchmaschinen kommen nicht hinein oder finden nichts
Eine robots.txt, die alle Crawler aussperrt. Eine fehlende Seitenübersicht. Ein fehlender Seitentitel. Überschriften, an denen sich das Thema der Seite nicht ablesen lässt. Das sind keine Feinheiten. Das sind die Fälle, in denen eine technisch einwandfreie Seite trotzdem nicht auftaucht.

Was der Check nicht leistet

Ein automatischer Test hat Grenzen, und die verschweigen wir nicht. Sonst halten Sie ein gutes Ergebnis für mehr, als es ist.

  • Er ersetzt keine inhaltliche Beratung. Ob Ihre Texte die richtigen Kunden ansprechen, kann kein automatischer Test beurteilen.
  • Er prüft eine einzelne Seite, nicht Ihre gesamte Website.
  • Er misst zu einem Zeitpunkt. Ladezeiten schwanken. Ein einzelner Wert ist eine Momentaufnahme, kein Urteil.
  • Er sagt nichts über Ihre Platzierung bei Google. Dafür braucht es Daten aus der Search Console.
  • Er misst die Ansicht für den großen Bildschirm. Google bewertet seit der Mobile-First-Indexierung die mobile Fassung, und dort wird mit gedrosseltem Mobilfunk und einem Mittelklasse-Telefon gerechnet. Für dieselbe Seite fallen die Werte dann niedriger aus.

Was mit Ihren Daten passiert

Die Analyse läuft ohne Anmeldung. Wir speichern die geprüfte Adresse nicht dauerhaft und geben sie nicht weiter. Ihre IP-Adresse verwenden wir ausschließlich dafür, die Zahl der Läufe pro Stunde zu begrenzen. Wir protokollieren sie nicht und geben sie nicht weiter.

Erst wenn Sie am Ende des Reports selbst eine E-Mail-Adresse eintragen, um sich das Ergebnis schicken zu lassen, verarbeiten wir diese Adresse. Ob wir Sie darüber hinaus kontaktieren dürfen, entscheiden Sie getrennt davon.

Was prüft der kostenlose SEO-Check Ihrer Homepage?

Der Lauf holt Ihre Seite einmal ab, so wie ein Besucher sie bekommt, und legt danach mehrere Prüfungen auf denselben Quelltext. Vier Gruppen kommen dabei zusammen. Die Liste steht hier nicht als Leistungsnachweis, sondern damit Sie jeden Punkt im Report wiederfinden — und nichts erwarten, was nicht darin vorkommt.

Die Angaben im Kopf der Seite
Seitentitel und Beschreibungstext werden nicht nur auf Anwesenheit geprüft, sondern auf Länge: Der Titel zählt voll, wenn er zwischen 30 und 60 Zeichen liegt, und wird zwischen 20 und 70 noch angerechnet. Beim Beschreibungstext liegt die volle Wertung zwischen 120 und 160 Zeichen. Diese Grenzen sind keine Geschmacksfrage, sondern der Platz, den ein Suchergebnis hergibt. Dazu kommen die Angabe für die Darstellung auf dem Telefon, der Zeichensatz, die Sprachangabe und das Symbol im Browsertab.
Die Gliederung des Textes
Wie viele Überschriften jeder Ebene es gibt, ob es genau eine Hauptüberschrift ist und ob die Folge Lücken hat — eine Überschrift dritter Ebene ohne eine zweite darüber ist ein Bruch, den eine Sprachausgabe als fehlende Abteilung liest. Außerdem gezählt: die Wortzahl des sichtbaren Textes und wie viele Ihrer Bilder einen Alternativtext tragen.
Der Unterbau, den nur ein Abruf zeigt
Das Zertifikat der Verschlüsselung, die Seitenübersicht samt der Zahl der darin verzeichneten Adressen, die Anweisungsdatei für Suchmaschinen, der Verweis auf die maßgebliche Fassung einer Seite, die strukturierten Daten und ob sie sich überhaupt lesen lassen, die Kette der Weiterleitungen bis zur endgültigen Adresse und der Aufbau der Adresse selbst: Länge, Großbuchstaben, Sonderzeichen, Verschachtelungstiefe.
Das Material, das die Seite nachlädt
Hier arbeitet der Check mit Stichproben, und er sagt es: Bis zu 30 Verweise werden auf Erreichbarkeit angesehen, bis zu 10 Bilder auf ihre Dateigröße — ab einem halben Megabyte gilt ein Bild als zu schwer, und es zählt, ob es in einem heutigen Format ausgeliefert wird. Dazu kommen Schriftarten und ihre Herkunft, fremde Skripte, die Sicherheitsangaben des Servers, ein Einwilligungsbanner, Ihre Kontaktdaten im Text und die Angaben für die Vorschau in sozialen Netzwerken.

Dass die letzte Gruppe mit Stichproben arbeitet, verschweigt der Report nicht: Er weist gefundene und tatsächlich abgerufene Verweise getrennt aus. Eine Stichprobe dieser Größe reicht, um tote Verweise in der Navigation zu zeigen — sie ist keine Vollprüfung Ihrer Website, und als solche steht sie auch nicht da.

Wie lesen Sie das Ergebnis des SEO-Checks?

Die große Zahl oben im Report ist ein Mittelwert aus acht Kategorien: Ladezeit, SEO insgesamt, Barrierefreiheit, handwerkliche Umsetzung, Sicherheit, die beiden Angaben für die Vorschau in sozialen Netzwerken und das Alter der eingesetzten Technik. Davon geht ein Abzug ab, den es bei den einzelnen Kategorien nicht gibt.

Der Abzug ist der wichtigste Teil dieser Rechnung, denn er gleicht einen Fehler aus, den jede reine Technikmessung hat: Eine fast leere Seite bekommt gute Werte, weil ihr nichts vorzuwerfen ist. Wenig Text, fehlende Alternativtexte, eine Seitenübersicht mit einer einzigen Adresse darin und eine gebrochene Überschriftenfolge kosten deshalb bis zu 25 Punkte vom Gesamtwert — die Kategoriewerte darunter bleiben davon unberührt und damit vergleichbar.

Die Kategorie „SEO“ ist dabei selbst schon ein Mittelwert: aus Googles eigener Prüfung und aus unserer, die weiter geht und den Unterbau abruft. Ein Wert, der deutlich unter dem liegt, was Ihnen andere Werkzeuge melden, kommt fast immer aus dieser zweiten Hälfte.

Die Farbe folgt Googles eigener Einteilung: grün ab 90, rot unter 50. Das Etikett daneben ist bewusst strenger als die Farbe — ein grüner Ring allein ist noch kein Bestwert.

ab 95
Exzellent Nichts Wesentliches offen.
ab 85
Ausbaufähig Die Grundlagen stehen, es fehlt an Feinarbeit.
ab 70
Verbesserungsbedarf Einzelne Bereiche kosten Sie heute etwas.
ab 50
Deutlicher Handlungsbedarf Mehrere Bereiche gleichzeitig, meist mit gemeinsamer Ursache.
darunter
Dringender Handlungsbedarf Die Seite arbeitet gegen sich selbst.

Zwei Eigenheiten sind erklärungsbedürftig, weil sie sonst wie ein Fehler aussehen. Steht Ihr Gesamtwert bei 85 oder darüber, wird kein Befund mehr als „hohe Wirkung“ ausgezeichnet, auch wenn er technisch einer ist: Ein rotes Dringlichkeitszeichen neben einem solchen Wert wäre Dramatisierung. Und wenn eine Teilprüfung nicht durchlief — ein Abruf lief in die Zeitgrenze, ein Server antwortete nicht —, dann wird sie nicht mit null gewertet, sondern fällt aus der Rechnung heraus. Der Report sagt in diesem Fall direkt am Gesamtwert, worauf er beruht. Eine Zahl, die Ihnen unsere eigene Panne anlastet, wäre schlicht falsch.

Welche Befunde zeigt der Website-SEO-Check am häufigsten?

Eine Quote können wir Ihnen nicht nennen, und wir erfinden auch keine. Die geprüften Adressen werden nicht dauerhaft gespeichert — es gibt hier also gar keine Sammlung, aus der sich eine Quote überhaupt ableiten ließe. Wer solche Zahlen nennt, hat sie entweder erhoben und sagt woher, oder er hat sie abgeschrieben.

Was sich belegen lässt, ist etwas anderes, und für Sie sogar nützlicher: welche Befunde am schwersten wiegen. Der Wert für die technische Auffindbarkeit verteilt 100 Punkte auf vier Blöcke, und aus dieser Verteilung lesen Sie ab, was oben in Ihrer Liste landen wird.

  • Die Angaben im Kopf zählen 25. 20 davon hängen an den beiden Zeilen, die im Suchergebnis erscheinen: Seitentitel und Beschreibungstext bringen je 3 Punkte dafür, dass sie überhaupt dastehen, und je 7 weitere für die richtige Länge. Die Länge wiegt also mehr als doppelt so schwer wie das Vorhandensein — und für diese zwanzig Punkte brauchen Sie niemanden außer sich selbst.
  • Die Gliederung zählt ebenfalls 25: 8 für die eine Hauptüberschrift, 7 für eine Ebenenfolge ohne Sprung, 10 für die Alternativtexte. Letztere gehen anteilig ein — die Hälfte Ihrer Bilder beschriftet heißt die Hälfte der Punkte — und tauchen beim Substanzabzug ein zweites Mal auf.
  • Der Unterbau trägt mit 30 Punkten am meisten: Verschlüsselung, Seitenübersicht, die Anweisungsdatei für Suchmaschinen, das Symbol im Browsertab. Diese Befunde gehen fast immer an den Anbieter Ihres Webspace und nicht an Sie — was sie nicht weniger dringend macht, sondern nur billiger.
  • Die restlichen 20 verteilen sich auf strukturierte Daten, den Verweis auf die maßgebliche Fassung einer Seite, Zeichensatz und Sprachangabe. Strukturierte Daten sind darin der größte Einzelposten, und das aus einem Grund, den Sie im Suchergebnis sehen: Sie sind das, was über die blaue Zeile hinaus überhaupt angezeigt werden kann.

In der Empfehlungsliste darunter steht jeder Punkt genau einmal, auch wenn er in mehreren Kategorien auffällt. Prüfungen, die auf Ihre Seite nicht zutreffen oder von vornherein keine Bewertung tragen, erzeugen keinen Handlungsauftrag. Eine Liste, die durch Doppelnennungen länger aussieht, als die Arbeit dahinter ist, schreckt nur ab.

Was prüfen Sie selbst, wenn die SEO-Überprüfung durch ist?

Der Report deckt die technische Hälfte ab. Die andere kostet Sie eine Viertelstunde und kein Werkzeug; sie ist der Teil, den Ihnen niemand abnehmen kann, weil er Ihren Markt voraussetzt.

  1. Suchen Sie das, wonach Ihre Kunden suchen würden, und sehen Sie sich Ihr eigenes Ergebnis an. Titel und Beschreibungstext sind genau die beiden Zeilen, die dort stehen. Der Check misst ihre Länge; ob sie jemanden zum Klicken bringen, entscheiden Sie.
  2. Rufen Sie Ihre Seite auf dem Telefon im Mobilfunknetz auf, nicht im heimischen WLAN. Das ist die Lage, in der Ihre Besucher sind, und sie ist strenger als die Messung, die Sie gerade gelesen haben.
  3. Lesen Sie den ersten Bildschirm laut vor. Steht dort, was Sie tun und wo Sie sitzen? Ein Begrüßungssatz ohne Leistung und ohne Ort ist für eine Suchmaschine eine leere Fläche.
  4. Schicken Sie Ihr eigenes Kontaktformular einmal ab und warten Sie, ob die Mail ankommt. Der Check findet Kontaktdaten im Text, aber ob am anderen Ende jemand antwortet, sieht er nicht.
  5. Sehen Sie sich die drei Anbieter an, die bei Ihrer Suche vor Ihnen stehen. Welche Frage beantworten deren Seiten, die Ihre nicht beantwortet? Diese Lücke ist Arbeit am Inhalt und wird von keinem automatischen Test gefunden.

Wie oft sollten Sie Ihre Webseite prüfen?

Es gibt zwei Anlässe, bei denen sich ein Lauf immer lohnt: nach einer Änderung am Unterbau — Umzug, neues Redaktionssystem, eine dazugekommene Erweiterung — und nachdem Sie Befunde abgearbeitet haben. Dazwischen genügt ein Blick alle paar Monate. Häufiger bringt nichts, weil sich ohne Eingriff nichts ändert.

Notieren Sie Datum und Gesamtwert, sonst ist der zweite Lauf nur eine zweite Zahl ohne Bezug. Und rechnen Sie damit, dass nur ein Teil des Ergebnisses überhaupt wiederholbar ist: Die Ladezeitwerte entstehen bei jedem Abruf neu, ein Server hat gute und schlechte Minuten. Alles, was aus dem Quelltext kommt — Titel, Gliederung, Alternativtexte, strukturierte Daten —, steht dagegen fest, solange Sie nichts anfassen. Bewegt sich dort etwas, ohne dass Sie etwas geändert haben, hat jemand anderes an Ihrer Website gearbeitet — und davon sollten Sie wissen.

Dass nur drei Läufe je Stunde und Adresse durchgehen, hat einen Grund außerhalb Ihres Interesses: Jeder Lauf kostet die untersuchte Website echte Anfragen, und hier lässt sich jede Adresse eintragen, auch eine fremde.

Wie geht es nach der SEO-Überprüfung weiter?

Am wahrscheinlichsten so: Sie nehmen sich die oberen drei Punkte vor, erledigen zwei davon in einer Stunde und schicken den dritten an Ihren Webspace-Anbieter. Das ist kein schwacher Ausgang, das ist der Normalfall. Wer wissen will, wer für welchen Punkt zuständig ist, findet die Einteilung weiter oben auf dieser Seite.

Der zweite Fall ist unbequemer: Die Technik stimmt, und es kommt trotzdem niemand. Dann fehlt der Seite kein Zertifikat, sondern eine Antwort auf eine Frage, die jemand tatsächlich stellt. Das ist laufende Arbeit an Inhalt und Ortsbezug, und sie sieht anders aus als eine Fehlerliste: Wie wir das angehen, welche Zahlen wir dabei melden und woran Sie einen Fortschritt erkennen, steht auf der Seite zur Suchmaschinenoptimierung. Was laufende Betreuung im Monat kostet, steht auf der Preisseite.

Was wir Ihnen nicht sagen: auf welchem Platz Sie danach stehen. Das weiß niemand, der ehrlich ist, denn darüber entscheidet neben Ihrer Seite auch, was Ihre Mitbewerber in derselben Zeit tun. Was wir zusagen können, ist die Messung: dieselbe Prüfung auf derselben Adresse, vorher und nachher, mit Datum daneben.

Häufige Fragen zum SEO-Check

Ist der SEO-Check wirklich kostenlos?

Ja, und zwar ohne Anmeldung, ohne Zahlungsdaten und ohne Probezeitraum, der irgendwann endet. Sie geben eine Adresse ein und bekommen das Ergebnis auf dem Bildschirm. Ob Sie es als PDF mitnehmen, uns damit beauftragen oder es an einen anderen Dienstleister weiterreichen, ist Ihre Sache.

Wie lange dauert eine SEO-Überprüfung?

Etwa 25 Sekunden. Den größten Teil davon braucht nicht unsere Auswertung, sondern die Ladezeitmessung: Ihre Seite wird dafür vollständig geladen und beim Laden beobachtet. Bei einer langsamen Seite dauert es länger, und das ist bereits der erste Befund.

Brauche ich Zugang zu meiner Website, um sie prüfen zu lassen?

Nein. Der Check liest nur, was Ihre Website ohnehin an jeden Besucher ausliefert, und ruft dieselben öffentlich erreichbaren Dateien ab wie eine Suchmaschine. Sie können damit auch die Seite eines Mitbewerbers prüfen. Für das Beheben der Befunde brauchen Sie den Zugang dann allerdings.

Und wenn die Liste lang wird?

Stehen die Grundlagen und ist nur an einzelnen Stellen nachzuziehen, brauchen Sie keine neue Website. Dann arbeiten Sie die Punkte ab und messen erneut. Häufen sich die Befunde dagegen über alle vier Bereiche, hat die Seite meist ihre Technik überlebt, und Nachbessern wird teurer als Neubauen.

Wie Ihre eigenen Inhalte in einem heutigen Design aussehen, sehen Sie in wenigen Sekunden. Was ein solcher Neubau kostet, steht auf der Preisseite.

Und ob sich das Ganze für einen Betrieb Ihrer Größe überhaupt lohnt, steht in SEO für kleine Unternehmen: wann es sich lohnt.